• Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen

    Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e. V. / Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha
    Berlin – Santa Catarina – São Paulo

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.

Wir unterstützen
und beraten

in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.

Wir stellen
Kontakte her

zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.

Wir entwickeln
bilaterale Projekte

im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.

Wir organisieren

Workshops und Delegationsreisen.

Wir vermitteln

Rechtsberatung und Finanzierungen.

Ihre Vorteile als Mitglied

Wir helfen und unterstützen Sie beim Markteintritt

Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...


"Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele, Chancen und Wünsche! Unverbindliches Kennenlernen - Gespräch vereinbaren, gern auch telefonisch oder per Videokonferenz!"

Aktuelles


Große Bühne für Dr. Blumenau

WWZ-BD zeigt beim Harzfest 2026 „Flagge“ 

Mit brasilianischer Flagge, historischem Auswanderer-Outfit und Originalkostümen von Blumenauer Oktoberfest-Königinnen sorgten einige Teilnehmer beim großen Umzug des Harzfestes 2026 in Hasselfelde für „exotisches“ Flair. Mittendrin lief als lebender Beweis für die engen Beziehungen zwischen Harz und Südbrasilien die 89-jährige Jutta Blumenau Niesel mit, deren Urgroßvater vor rund 175 Jahren die nach ihm benannte Siedlung im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gegründet hatte. Sein Leben und Werk sowie die langjährigen und engen Beziehungen zwischen Deutschland und Brasilien pflegt die Arbeitsgemeinschaft „Dr. Hermann Blumenau“ mit der engagierten Hasselfelderin Jutta Wenzel innerhalb des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD). Der sich seit über 25 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen einsetzende Verein zeigte aber nicht nur beim großen Festumzug „Flagge“, sondern war auch auf dem Festplatz mit einem eigenen Info-Pavillon vertreten. Dort konnten sich die Festbesucher über das Blumenau-Museum, den Hasselfelder Sohn Dr. Hermann Blumenau, seine Auswanderung und die schwierigen ersten Jahre in Südbrasilien sowie über die Erfolgsgeschichte der Stadt Blumenau informieren. Heute zählt Blumenau fast 400.000 Einwohner und ist ein Zentrum der Wirtschaft, Wissenschaft und des Tourismus im Süden Brasiliens.

Die auf dem Harzfest präsentierten Informationen über Dr. Blumenau und die Geschichte der deutsch-brasilianischen Beziehungen bis in die Gegenwart stießen auf großes Interesse bei Besuchern aus nah und fern – außer aus Hasselfelde und der Region Oberharz auch aus Hannover, Hamburg und Berlin. Die Politik schaute ebenfalls im WWZ-Pavillon vorbei: Angeregte Gespräche mit WWZ-Präsidentin Jutta Blumenau-Niesel und Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan führten unter anderem Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Michael Richter, Landrat Thomas Balcerowski und der Bürgermeister der Stadt Oberharz am Brocken, Ronald Fiebelkorn.

„Für uns war die Teilnahme am Harzfest ein voller Erfolg“, resümiert Hans-Dieter Beuthan. „Das Interesse an unseren Aktivitäten zur Weiterentwicklung der deutsch-brasilianischen Beziehungen war selten so groß in den vergangenen 30 Jahren. Deshalb danken wir auch den Veranstaltern des Harzfestes für die Bühne, die sie unserem Verein und der AG „Dr. Hermann Blumenau“ ermöglicht haben. Wir hoffen sehr, dass das großartige Echo während des Harzfestes dazu beiträgt, dass künftig auch noch mehr Besucher das Blumenau-Museum in Hasselfelde besuchen werden.“

Ein Feiertag mit Freunden

Empfang zum brasilianischen Nationalfeiertag in Berlin

Großer Andrang am 10. September in der brasilianischen Botschaft in Berlin: Seine Excellenz, Botschafter Rodrigo de Lima Baena Soares, hatte zum Empfang anlässlich des Nationalfeiertages seines Landes geladen – und viele kamen. Mitglieder des Diplomatischen Korps, Vertreter aus deutschen Ministerien und Behörden, Wirtschafts- und Handelspartner, deutsch-brasilianische Vereine und in Deutschland lebende Brasilianer. Unter den zahlreichen Gästen war traditionell auch das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) mit seinen Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan und Milton Quadros vertreten. WWZ-Präsidentin Jutta Blumenau-Niesel war aus gesundheitlichen Gründen verhindert, ließ aber herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag ausrichten. Ebenfalls beim Empfang dabei waren Dr. Irma de Melo-Reiners, Vorsitzende des Kuratoriums der Blumenau-Niesel-Stiftung, und Martina Hackelberg, ehemalige Generalkonsulin in São Paulo und designierte deutsche Botschafterin in Mosambik. Hans-Dieter Beuthan nutzte die Gelegenheit, sich bei Frau Hackelberg für die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat und ihr persönlich zu bedanken sowie ihr für ihre neue Aufgabe in Maputo viel Erfolg zu wünschen.

Es war ein Nachmittag der Gespräche und Kontakte, aber auch ein Anlass zum Feiern. Hier einige Eindrücke (Fotos: WWZ-BD).


Botschafter Rodrigo de Lima Beana Soares (r.) und WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan


WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan, Martina Hackelberg, designierte deutsche Botschafterin in Mosambik, Dieter Garlik, DBG-Präsident (v.r.n.l.)


WWZ-Vizepräsident Milton Quadros, RA Parvis Papoli-Barawati, WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan (v.l.n.r.)


Viele Gratulanten zum Nationalfeiertag Brasiliens 

Berlin und São Paulo vertiefen Beziehungen

Die Metropolen Berlin und São Paulo werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Dazu haben hat Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey im Juni 2026 in São Paulo eine Vereinbarung mit der Regierung des gleichnamigen Bundesstaates unterzeichnet. Dies ist eines der Ergebnisse des Aufenthalts einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation der deutschen Hauptstadt in São Paulo und Rio de Janeiro. Der Besuch erhielt eine besondere Bedeutung durch die Tatsache, dass er der erste einer hochrangigen deutschen Delegation nach Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten war.


Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung in São Paulo. Foto: FOC 

„Das Kooperationsabkommen ist eine sehr gute Basis für den Ausbau der Beziehungen zwischen Berlin und dem Bundesstaat São Paulo, insbesondere im Bereich des Technologietransfers“, schätzt WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan ein. Er nahm als Vertreter des WWZ-Mitgliedsunternehmens FOC – fibre optical components GmbH Berlin an der Delegationsreise teil. „Für FOC war es eine erfolgreiche Reise mit vielen neuen Kontakten“, so Beuthan. Die Delegationsteilnehmer führten unter anderem Gespräche in der Zentrale des Energieriesen Petrobras in Rio de Janeiro sowie auf dem Innovationskongress „Web Summit Rio 2026“. Hans-Dieter Beuthan: „Unser Dank geht an die Organisatoren von der IHK Berlin und Berlin Partner sowie die beiden AHKs in Rio de Janeiro und São Paulo.“


Berliner Delegation im Operationszentrum der Stadtverwaltung von Rio. Foto: IHK 

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: "Wir haben unsere Delegationsmitglieder nach ihrer Motivation gefragt, hier an der Berliner Reise nach Brasilien teilzunehmen. Hier die Antworten."
https://fb.watch/Iv0rkUsCsb/ Quelle: Facebook 

Deutsch-brasilianischer Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen

Landrat von Vorpommern Greifswald empfing Gast aus Porto Seguro

Zu einem fachlichen Austausch begrüßte Michael Sack, Landrat von Vorpommern-Greifswald, Ende Juli die brasilianische Rechtsanwältin Maionara Pinheiro Sena, Abteilungsleiterin beim Oberbürgermeister von Porto Seguro (Bahia). Landrat Sack gab dabei einen Überblick über den Landkreis im Nordosten Deutschlands mit rund 230.000 Einwohnern, seine kommunalen Verwaltungsstrukturen sowie die Aufgaben des Landrates. Darüber hinaus ging es bei dem Treffen um Themen wie öffentliche Ausschreibungen und Vergabeverfahren, für die Frau Pinheiro Senha innerhalb der Munizipalverwaltung – Porto Seguro hat rund 170.000 Einwohner - zuständig ist. Porto Seguro hat großes Interesse an Kontakten mit Deutschland, ein großes Potenzial im Bereich des Tourismus, sucht ausländische Partner unter anderem für den Bau einer Seilbahn sowie für die Vergabe einer Konzession für den Flughafen. Bisher haben sich zahlreiche Deutsche dort angesiedelt beziehungsweise vermieten Ferienwohnungen.


Landrat Michael Sack, Maionara Pinheiro Sena, Sabine Keding (Büroleitung des Landrates) und Hans-Dieter Beuthan (Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD) (v.l.n.r.) Foto: Wagner

Maionara Pinheiro Sena: „In dem Gespräch mit Herrn Sack habe ich viel über die Verwaltungsstruktur und die Arbeitsweise des Landkreises erfahren und konnte so mein Wissen über die öffentliche Verwaltung in Deutschland erweitern. Zugleich bin ich dankbar, dass ich meine Arbeit und die damit im Zusammenhang stehenden Herausforderungen in der Verwaltung von Porto Seguro vorstellen konnte.“ Landrat Michael Sack unterstrich, dass ihm in den Beziehungen mit den brasilianischen Partnern neben dem Austausch von E-Mails und Videokonferenzen der persönliche Kontakt besonders am Herzen liegt. „Ich wünsche mir noch mehr direkten Austausch zwischen Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen und auch anderer Bereiche“, so Sack.

Das Treffen knüpft an die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und Brasilien an. Bereits im Rahmen einer Reise nach Brasilien unterzeichnete Landrat Michael Sack im Jahr 2024 eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Blumenau zur Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kultur und Sprachförderung.

Initiiert und organisiert wurde das Treffen in Greifswald vom Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD), das sich bereits sehr mehr als 25 Jahren für die Entwicklung der deutsch-brasilianischen Beziehungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und kommunaler Verwaltung einsetzt. Seitens des WWZ-BD nahmen an dem Gespräch Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, und WWZ-Vorstandsmitglied Wolfgang Wagner teil.


Im historischen Porto Seguro darf kein Haus mit mehr als zwei Stockwerken gebaut werden. Foto: Prefeitura 

Historische Bande zwischen Thüringen und Bahia

Weimar war im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ein Zentrum der Brasilienrezeption. Nirgends wurden mehr deutschsprachige Bücher zu Brasilien veröffentlicht als hier. So auch 1806 die deutsche Erstpublikation von Thomas Lindley´s „Reise nach Brasilien und Aufenthalt daselbst in den Jahren 1802 und 1803: Nebst einer Beschreibung der Städte und Provinzen Porto Seguro und San Salvador“ in Friedrich Justin Bertuchs Verlag des Landes-Industrie-Comptoirs.


Foto: Schneider 

Übersetzt hat diesen Reisebericht Theophil F. Ehrmann. Er skizziert in seinem Vorbericht sehr treffend die Schwierigkeit, neue Nachrichten über Brasilien zu bekommen. „Wir haben noch so wenig neue und befriedigende Nachrichten über das doch in mancher Hinsicht so merkwürdige Land Brasilien, dass uns jeder, auch nur einigermaßen brauchbare Beitrag zur Erweiterung der Kenntnis derselben, willkommen seyn muß.“ Johann Wolfgang von Goethe hatte als Direktor der Herzoglichen Bibliothek die Bestellung für die englische Ausgabe in London beauftragt.


Maionara Pinheiro Sena von der Stadtverwaltung Porto Seguro (links) mit dem in Weimar veröffentlichten Buch, das ihre Heimatstadt schon im Titel nennt. Beim Besuch der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar dabei waren WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan (Mitte) und Sylk Schneider, Autor des Buches "Goethes Reise nach Brasilien" - Foto: HAAB 

Auch Maximilian zu Wied-Neuwied berichtet in seiner Reisebeschreibung „Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817“ über die Gegend um Porto Seguro. Dieses Werk befindet sich heute noch in Goethes Privatbibliothek. Friedrich Justin Bertuch gab in der Folge in Weimar des Prinzen umfangreichstes Werk heraus: Die Abbildungen zur Naturgeschichte Brasiliens in 15 Lieferungen zu je 6 kolorierten Tafeln und den dazugehörigen Textblättern von 1822 bis 1831 in Weimar. Hinzu kommen die „Beiträge zur Naturgeschichte Brasilien“ mit insgesamt 3.258 Seiten verteilt auf vier Bände.

Maximilian zu Wied-Neuwied fand in Bahia übrigens auch die einzige Pflanzengattung, die nach Goethe benannt wurde - die „Goethea´s“, eine Gattung in der Familie der Malvengewächse.

Sylk Schneider 

Berliner Wirtschaftsdelegation in Brasilien

WWZ-Mitgliedsunternehmen FOC GmbH präsentiert sich

Unter Leitung von Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey weilt eine Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation der deutschen Hauptstadt in dieser Woche in Brasilien. Besuchsstationen sind Rio de Janeiro und São Paulo. Ziel der Reise ist es laut Senatsverwaltung, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Brasilien auszubauen, neue Marktchancen für Berliner Unternehmen zu erschließen und die Internationalisierung Berlins voranzutreiben. Brasilien sei als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas für Berlin von strategischer Bedeutung. 

Brasilien zähle mit rund 213 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zu den wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit. Das Land gewinne für Berlin zunehmend an Bedeutung, „insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, GreenTech, DeepTech, AI, FinTech, HealthTech und Kreativwirtschaft“. „Unsere Delegationsreise soll weitere Türen öffnen: für neue Märkte, neue Kooperationen und mehr internationale Sichtbarkeit des Innovationsstandorts Berlin“, so Giffey.

Die Delegation besteht aus 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsförderung. Darunter ist auch das Berliner Technologie- und Produktionsunternehmen FOC - fibre optical components GmbH, das durch seinen Verantwortlichen für internationales Marketing, Hans-Dieter Beuthan, vertreten wird. Die FOC GmbH ist Mitglied im Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD). Organisiert wird die einwöchige Reise durch die IHK Berlin sowie die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer AHK.

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