• Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen

    Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e. V. / Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha
    Berlin – Santa Catarina – São Paulo

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.

Wir unterstützen
und beraten

in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.

Wir stellen
Kontakte her

zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.

Wir entwickeln
bilaterale Projekte

im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.

Wir organisieren

Workshops und Delegationsreisen.

Wir vermitteln

Rechtsberatung und Finanzierungen.

Ihre Vorteile als Mitglied

Wir helfen und unterstützen Sie beim Markteintritt

Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...


"Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele, Chancen und Wünsche! Unverbindliches Kennenlernen - Gespräch vereinbaren, gern auch telefonisch oder per Videokonferenz!"

Aktuelles


Brasilien testet fünf Impfstoffe gegen Coronavirus

Verhandlungen über Technologietransfer mit Großbritannien und Russland - Produktionsstart von Impfstoff für Dezember 2020 geplant

Von den sieben weltweit am weitesten in der Entwicklung fortgeschrittenen Impfstoffen gegen Covid-19 werden derzeit fünf in Brasilien getestet. Die brasilianische Nationale Behörde für Gesundheitsüberwachung Anvisa (Agência Nacional de Vigilância Sanitária) gab am 18. August die Genehmigung für Tests der dritten Stufe des Antigens „Ad26.COV2.S“ bekannt, das vom belgischen Pharmaunternehmen Janssen Pharmaceuticals der Johnson & Johnson-Gruppe entwickelt wurde. An den Tests nehmen 7.000 Freiwillige über 18 Jahre in sieben brasilianischen Bundesstaaten teil.

Am 12. August hatte der Bundesstaat Paraná mit Russland ein Abkommen geschlossen, um bei der Entwicklung von Tests auf Covid-19 und bei der Produktion eines Impfstoffs zusammenarbeiten. Brasilianischen Medien zufolge, solle auch über einen Technologie-Transfer mit Russland verhandelt werden. Damit der russische Corona-Impfstoff „Sputnik V“ angewendet werden kann, muss die Impfung – wie vorherige Tests in der Bevölkerung – den Vorschriften der brasilianischen Überwachungsbehörde Anvisa entsprechen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich derzeit sechs Impfstoffe gegen Covid-19 in Phase 3 der Tests am Menschen, dem letzten Schritt vor der Zulassung. Als den „fortschrittlichsten“ bezeichnet die WHO den Impfstoff der Universität Oxford und von AstraZeneca Life Science (Vereinigtes Königreich). Er wird derzeit an 5.000 Freiwilligen in São Paulo, Rio de Janeiro und Salvador getestet.

In São Paulo wurden die ersten Dosen dieses Impfstoffs bei Mitarbeitern der Gesundheitsberufe angewendet. Das Gesundheitsministerium unterzeichnete mit AstraZeneca eine Vereinbarung über den Technologietransfer zur Herstellung des Impfstoffs am Bio-Manguinhos-Institut (Fiocruz). Die Produktion von 15 Millionen Dosen wird voraussichtlich im Dezember in Rio de Janeiro beginnen. Es wird erwartet, dass diese erste Charge im Januar 2021 zur Anwendung kommt.

Der Impfstoff von Sinovac Biotech und vom Wuhan Biological Institute (China) wird in Brasilien in Zusammenarbeit mit dem Butantan Institute (SP) getestet. Zwanzigtausend Dosen wurden in das Land gebracht, die auf bis zu 9.000 Freiwillige in São Paulo, Minas Gerais, Paraná, Rio Grande do Sul, Rio de Janeiro und im Bundesdistrikt angewendet werden. Dreißig Millionen Dosen wurden bereits gekauft. Der Impfstoff soll im Januar 2021 verfügbar sein.

Anfang August begannen in Brasilien auch die Tests des Impfstoffs BioNTech von Pfizer (Deutschland/USA). Dazu werden Freiwillige in den Städten São Paulo und Salvador (BA) mobilisiert. Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung zwischen dem Instituto de Tecnologia do Paraná und Sinopharm (China) zu Tests mit einem weiteren Impfstoff.

Brasilianische Forscher entwickeln neue Tests und neues Beatmungsgerät

Parallel zu den umfangreichen Testreihen mit neuen Impfstoffen melden Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen Brasiliens weitere Fortschritte im Kampf gegen das Virus. So haben Forscher der staatlichen Universität Unicamp in São Paulo einen neuartigen Test zum Nachweis des Coronavirus entwickelt. Mit Hilfe von Farbänderungen in Hefe kann die Anzahl der Viren in der Probe bestimmt werden. Der Test wurde bereits zum Patent angemeldet. Das Hospital das Clínicas der Universität São Paulo (USP) hat mit einem Startup der Escola Politécnica ein neues Gerät zur Messung der Luftqualität entwickelt, mit dem der Nachweis von Coronaviren in Räumen und Umgebungen mit hoher Personendichte erleichtert wird.

Von dem an der USP entwickelten Beatmungsgerät „Inspire“ werden jetzt 1.000 Stück in Partnerschaft mit der brasilianischen Marine produziert. An dem Projekt hatten sich rund 200 Forscher verschiedener Universitäten beteiligt. Ziel war es, ein von Patenten freies, kostengünstiges und ausschließlich in Brasilien produziertes Gerät zu entwickeln. Die lebensrettenden Beatmungsgeräte sollen an besonders betroffenen Gemeinden gespendet werden.

Weitere Informationen dazu auf der Webseite der AHK Brasilien: https://www.ahkbrasilien.com.br/de/

 

Auch in Zeiten von Corona: WWZ-BD Ansprechpartner für Brasilien

Ein Virus geht um die Welt. Neben China, den USA, Italien und Spanien leiden auch viele Menschen in Deutschland und Brasilien unter dem Coronavirus. Stand 29. März 2020 gab es in Brasilien bereits 4.000 Infizierte und 114 Todesopfer – Tendenz steigend. Bezogen auf die Anzahl der Infektionen sind die Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro am stärksten betroffen.

Die AHK São Paulo schätzt ein, dass die Pandemie bedeutende Auswirkungen auf die brasilianische Wirtschaft haben wird, auch wenn derzeit noch unklar ist, wie schwerwiegend diese tatsächlich sein werden. Aktuelle Informationen auf https://www.ahkbrasilien.com.br/de/

Die durch das Coronavirus hervorgerufene Situation geht auch an der Arbeit des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) nicht spurlos vorbei. So mussten wir zwei lange geplante und bereits detailliert durch uns vorbereitete Geschäftsreisen mit Unternehmern nach Brasilien kurzfristig absagen. Wie viele unserer brasilianischen Partner ist das WWZ-BD zum Home Office übergegangen.

Doch auch unter erschwerten Bedingungen stehen wir mit unseren Partnern über E-Mail, Telefon oder Skype in regelmäßigem Kontakt. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten können wir sagen, dass sich beide Seiten gut an die neue Situation angepasst haben und sich unser – über viele Jahre erfolgreich aufgebautes Netzwerk – gerade auch in der Krise bewährt.

Für unsere Vereinsmitglieder und Kooperationspartner in Deutschland sind wir ebenfalls weiter ansprechbar, informieren über die aktuelle Situation in Brasilien und stellen das in mehr als 20 Jahren erworbene Know-how zu den bilateralen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen weiter zur Verfügung.

Wir versichern, dass das WWZ-BD – sobald es die gesundheitliche und wirtschaftliche Situation in beiden Ländern ermöglicht – seine Aktivitäten zum Wohle der deutsch-brasilianischen Beziehungen schnell wieder „hochfahren“ wird. Die Grundlagen schaffen wir bereits jetzt dafür.

Wir wünschen Ihnen erst einmal viel Kraft für die nächsten Tage und Wochen. Bleiben Sie gesund!

Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan

Geschäftsführender Vizepräsident
Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum
Brasilien-Deutschland e.V. 

 

Sein Gründermut ist Ansporn

Brasilianische Großstadt feiert 200. Geburtstag von Dr. Blumenau –
Vizepräsident Beuthan vertritt WWZ-BD und Urenkelin des Stadtgründers

Die brasilianische Großstadt Blumenau begeht am 26. Dezember dieses Jahres den 200. Geburtstag ihres Stadtgründers. Der aus Hasselfelde im Harz stammende Dr. Hermann Bruno Otto Blumenau gründete am 2. September 1850 mit insgesamt 17 deutschen Kolonisten im Tal d es Itajaí-Açu-Flusses die Kolonie „Blumenau“. 169 Jahre später zählt die Stadt im Bundesstaat Santa Catarina mehr als 350.000 Einwohner. Der Tag der Stadtgründung wird traditionell mit einer Festsitzung, einem Festumzug, der Kranzniederlegung im Mausoleum Dr. Blumenau sowie zahlreichen weiteren Veranstaltungen begangen. Das war auch am 2. September 2019 so. Der ein paar Monate später anstehende 200. Geburtstag des Stadtgründers wurde dabei gleich mit gefeiert.

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) war in Blumenau durch seinen Geschäftsführenden Vizepräsidenten, Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, präsent. Das umfangreiche Festprogramm begann am frühen Morgen des 2. September mit einer Zeremonie im Mausoleum Dr. Blumenau. Hans-Dieter Beuthan übermittelte dabei die Grußworte von Jutta Blumenau-Niesel, der Urenkelin des Stadtgründers, und übergab an Bürgermeister Mário Hildebrandt ihr Geschenk: eine vergoldete Kopie des historischen Reliefs mit dem Bildnis von Dr. Blumenau.

Sessäo Solene da Assembleia Legislativa de Santa Catarina - Discurso Hans-Dieter Beuthan [PDF, 4 MB]

Weiterlesen

Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage für 2020 abgesagt - Nächstes Treffen 2021 in Brasilien

Die für den 26. bis 28. August in München geplanten 38. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage sind abgesagt. Das hat der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) in Berlin mitgeteilt, der das bedeutendste Wirtschaftstreffen beider Länder gemeinsam mit dem brasilianischen Partnerverband CNI veranstaltet. Begründet wurde die Absage mit „der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie, den Maßgaben zur Einschränkung der weiteren Ausbreitung des Virus sowie auch den aktuellen Reiseeinschränkungen zwischen Deutschland und Brasilien“. Der BDI kündigte zugleich an, dass die nächsten Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage im kommenden Jahr in Brasilien stattfinden werden.

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland nimmt seit rund 20 Jahren an diesem wichtigen Treffen teil und gestaltet es in Gremien wie der Deutsch-Brasilianische Initiative für Agribusiness und Innovation sowie der Gemischten Wirtschaftskommission aktiv mit. Über die Vorbereitungen für die nächsten Wirtschaftstage halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Zum Wohle von Menschen und Tieren - Neue bilaterale Initiative für Wissenschaft und Mittelstand

WWZ-BD koordiniert deutsch-brasilianische Zusammenarbeit in Veterinärmedizin

Seit sieben Jahren sind brasilianische Tierärzte und Studierende regelmäßig an der Klinik für Klauentiere der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig zu Gast. In dieser deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit geht es jetzt um den nächsten Schritt, der in Kooperation mit dem Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland (WWZ-BD) e.V. gegangen wird, – eine Empfehlung der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Qualifikation der brasilianischen Partner auf den Gebieten Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelkennzeichnung, Tiergesundheitsmanagement etc. Dabei geht es zunächst um die Fort- und Weiterbildung von Hochschullehrern und Nachwuchswissenschaftlern aus Brasilien an deutschen Fakultäten dieses Fachgebiets. Die in Deutschland geschulten brasilianischen Experten gehen dann als Multiplikatoren nach Brasilien zurück. Dort soll ein Kompetenzzentrum zu diesen hochaktuellen Themen aufgebaut werden, das von einem der in Deutschland qualifizierten Spezialisten geleitet und koordiniert wird.

Weiterlesen

Miteinander statt übereinander reden

Ein Rückblick auf die 37. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Natal (Rio Grande do Norte) von Dieter Garlik, erschienen in eTópicos 2/2019. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft e.V.

Zu eTópicos

Weitere Beiträge ...


Wir sind mit Büros vertreten in Berlin und Santa Catarina