• Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen

    Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e. V. / Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha
    Berlin – Santa Catarina – São Paulo

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.

Wir unterstützen
und beraten

in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.

Wir stellen
Kontakte her

zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.

Wir entwickeln
bilaterale Projekte

im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.

Wir organisieren

Workshops und Delegationsreisen.

Wir vermitteln

Rechtsberatung und Finanzierungen.

Ihre Vorteile als Mitglied

Wir helfen und unterstützen Sie beim Markteintritt

Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...


"Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele, Chancen und Wünsche! Unverbindliches Kennenlernen - Gespräch vereinbaren, gern auch telefonisch oder per Videokonferenz!"

Aktuelles


Hans Prayon: Unternehmer, Konsul, Visionär

Nachruf auf einen Brückenbauer zwischen Brasilien und Deutschland

Hans-Prayon, deutsch-brasilianischer Unternehmer, Honorarkonsul a.D. und Ehrenmitglied des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) ist am 29. März 2026 im Alter von 93 Jahren in Blumenau (Santa Catarina) verstorben. Als Urenkel des Gründers der Textilfirma Companhia Hering steht Prayon in einer Tradition herausragender Persönlichkeiten, die sich als Brückenbauer zwischen Brasilien und Deutschland verdient gemacht haben. 


Foto: privat

Mit dem Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) war Hans Prayon seit der Vereinsgründung im Jahre 2000 eng verbunden. Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD: „In Hans Prayon hatten die Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland einen ihrer profiliertesten und engagiertesten Fürsprecher – einen wahrhaften Brückenbauer. Bis ins hohe Alter hat er sich für die Weiterentwicklung dieser Beziehungen eingesetzt – sowohl auf wirtschaftlichem als auch kulturellem Gebiet. Bei jeder vom WWZ-BD organisierten Delegationsreise, bei jedem Projekt konnten wir uns auf seinen Rat und seine Unterstützung bauen. Mich persönlich verbinden rund 40 Jahre Bekanntschaft mit Hans Prayon. Am Anfang war es eine professionelle Zusammenarbeit zwischen dem Honorarkonsul der BRD und dem Konsul der DDR, die auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basierte. Doch schon bald wurde eine enge Freundschaft daraus. Dafür bin ich sehr dankbar.“


Hans Prayon und Hans-Dieter Beuthan 2016 beim Jubiläum 100 Jahre AHK São Paulo / Foto: AHK 


Eine Freundschaft über Jahrzehnte / Foto: privat 

Am 31. Juli 1932 in Blumenau geboren, ging Hans Prayon als junger Mann nach Deutschland und studierte an der TU Aachen Ingenieurwissenschaften. Nach Brasilien zurückgekehrt, übernahm er in der Companhia Hering, die inzwischen zu den größten Bekleidungsherstellern Lateinamerikas gehörte, verschiedene operative Leitungsfunktionen. Über 40 Jahre trug er zum Erfolg dieses Unternehmens bei, zum Schluss als Aufsichtsratsvorsitzender, Berater des Vorstands und Vorsitzender des Familienrates. Darüber hinaus war er jahrelang Präsident des Verbandes der Spinnereien und Webereien der Region (heute Sintex) und von 1997 bis 2001 Präsident des Unternehmerverbandes von Blumenau (ACIB). Verdienste erwarb er sich auch bei der Gründung des Centro Eletrônico da Indústria Têxtil (Cetil), mit dem die Einführung der modernen Informationstechnologie in der Textilindustrie vorangetrieben wurde.

Neben seinen umfangreichen beruflichen Verpflichtungen engagierte sich Hans Prayon stets auch in zahlreichen Ehrenämtern. So wirkte er 31 Jahre lang als deutscher Honorarkonsul in Blumenau und leistete einen entscheidenden Beitrag für den Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern. Als Aufsichtsratsvorsitzender des zweitgrößten Krankenhauses von Blumenau setzte er sich für die umfassende Modernisierung dieser sozialen Einrichtung ein. Darüber hinaus lagen ihm Erhaltung und Pflege der kulturellen Traditionen der deutschen Einwanderer besonders am Herzen. Dafür wirkte er unter anderem als Präsident des Kulturvereins „25 de Julho“ sowie als Gründer und erster Präsident des Instituto Histórico de Blumenau.


Ehrung für Stadtgründer Dr. Hermann Blumenau zum 200. Geburtstag im Jahr 2019 / Foto: Prefeitura Blumenau 

Nachdem er mit 75 Jahren seine Aufgaben als Honorarkonsul an einen Nachfolger übergeben hatte, startete er eine neue Phase seines „Unruhestandes“. Voller Elan setzte er sich für Umweltprojekte in seinem Bundesstaat Santa Catarina ein. Die Errichtung einer Biogas-Pilotanlage im nahe Blumenau gelegenen Ort Pomerode ist ein Beispiel dafür. Hier wurde deutsche Technologie auf die tropischen Bedingungen vor Ort angepasst. Für seinen außerordentlichen Einsatz zum Wohle der bilateralen Beziehungen wurde Hans Prayon unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt und im Jahre 2007 als „Deutsch-Brasilianische Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet.


Die Delegation des WWZ-BD gratuliert zur Auszeichnung als "Deutsch-Brasilianische Persönlichkeit" im Jahr 2007 / Foto: WWZ-BD 

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland wird Hans Prayon stets ein ehrendes Andenken bewahren. 

Wirtschafts- und Politikgipfel in Hannover

WWZ-BD bei 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen – Erstmals mit eigenem Stand auf Hannover Messe

Ab dem 19. April steht die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ganz im Zeichen Brasiliens. An diesem Tag starten nicht nur die 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage, sondern auch die Hannover Messe 2026 mit dem Partnerland Brasilien. Zur Eröffnung werden Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva und Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz sowie hochrangige Delegationen aus beiden Ländern erwartet. Im Verlaufe der Messetage finden auch die Deutsch-Brasilianischen Regierungskonsultationen statt.

Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage  Hannover-Messe – Wikipedia

Wie schon seit mehr als 20 Jahren nimmt das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) an dem bedeutenden bilateralen Wirtschaftstreffen teil. Das WWZ-BD hat dabei ein Mandat der Gemischten Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder und vertritt dort insbesondere die Interessen des deutschen Mittelstandes. An der Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Initiative für Agribusiness und Innovation, die in diesem Jahr am 17. April in Berlin stattfindet, nehmen ebenfalls mehrere WWZ-Vertreter teil. Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum gehört zu den Gründungsmitgliedern dieses wichtigen Gremiums.

WWZ-Premiere auf der Hannover Messe

„In diesem Jahr sind wir auf der weltgrößten Industriemesse zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten“, informiert Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD. „Dort präsentieren wir während der Messetage unsere 25-jährige Expertise in den deutsch-brasilianischen Beziehungen. WWZ-Mitgliedsfirmen stellen ihr Leistungssprekturm vor, zum Beispiel auf dem Gebiet der Glasfasertechnologie.“ Interessenten aus Brasilien und Deutschland finden den WWZ-Stand in Halle 26 am Gemeinschaftstand des Landes Mecklenburg-Vorpommern (B69). Mit Mecklenburg-Vorpommern und seinen Unternehmern verbindet das WWZ-BD eine langjährige Partnerschaft.

An den Veranstaltungen in Hannover und Berlin nehmen für das WWZ-BD die WWZ-Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan und Milton Quadros sowie die Vorstandsmitglieder Christian Kutza, CEO der FOC – fibre optical components GmbH, und Wolfgang Wagner teil.

Mehr zu den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen unter: Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage

Mehr zur Hannover Messe: HANNOVER MESSE

Minister Bornhausen: Santa Catarina mit großem Interesse an Investitionen mittelständischer Unternehmen

Treffen mit WWZ-Delegation in Florianópolis

Im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina finden kleine und mittelständische Firmen günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen vor. Dies gelte auch für den Markteintritt deutscher Unternehmen, betonte Paulo Bornhausen, Landesminister für Auswärtige Angelegenheiten und strategische Projekte, am 4. Dezember 2025 bei einem Treffen mit einer Delegation des WWZ-BD in Florianópolis. Dabei würde Santa Catarina nicht nur mit „harten“ ökonomischen Kennziffern punkten, sondern auch mit „weichen“ Faktoren wie den deutschen Sprachkenntnissen eines Teils seiner Bevölkerung. Bornhausen äußerte sich hoffnungsvoll, dass die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens deutliche Erleichterungen für die Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland und den anderen Ländern der Europäischen Union bewirkt. Santa Catarina habe hier auf Landesebene schon einiges umgesetzt, was im nationalen Rahmen noch geregelt werden müsse.


Treffen mit Santa Catarinas Außenminister Paulo Bornhausen (2. v. l.) in Florianópolis

Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD), verwies auf die langjährigen und traditionellen Verbindungen mit Santa Catarina und berichtete über das Engagement des Vereins zur Förderung der bilateralen Beziehungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalpolitik und Kultur. Ein Beispiel dafür sei die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis Vorpommern Greifswald und der Stadt Blumenau in Santa Catarina, die mit Unterstützung des WWZ-BD realisiert wird. WWZ-Vorstandsmitglied Christian Kutza, CEO des Berliner Technologieunternehmens FOC – fibre optical components GmbH, informierte über innovative Lösungen der Firma für das Monitoring von Glasfasersystemen und kritischer Infrastruktur. Dafür gebe es auch in Brasilien Bedarf, was unter anderem zur Eröffnung eines FOC-Büros in São Paulo geführt habe.

Die deutschen Teilnehmer des Treffens verwiesen auf die im April 2026 stattfindende Hannover Messe, bei der Brasilien Partnerland ist. Parallel dazu würden sich mehrere Hundert Unternehmer beider Länder zu den 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen treffen. Damit ergebe sich auch Santa Catarina eine hervorragende Plattform, um sich als attraktiver Investitionsstandort zu präsentieren.

An dem Treffen nahmen von brasilianischer Seite außer Minister Bornhausen Vizeminister Emerson Pereira und Caroline Canale von InvestSC teil. Seitens des WWZ-BD war neben Hans-Dieter Beuthan und Christian Kutza der Leiter der Berliner WWZ-Geschäftsstelle Wolfgang Wagner vertreten.

WWZ-BD beim Green Rio Summit 2025 

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) ist auch in diesem Jahr auf dem bedeutenden Messe- und Kongressevent GREEN RIO SUMMIT in der Stadt am Zuckerhut vertreten. So wird Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, im Rahmen eines deutsch-brasilianischen Workshops über das Thema „Technologietransfer CO2 –neutral für kritische Infrastruktur“ sprechen. Als Gesprächspartner für die Messe- und Kongressbesucher sind außerdem Christian Kutza, Vorstandsmitglied des WWZ-BD und CEO des Technologieunternehmens FOC – fibre optical components GmbH, sowie WWZ-Vorstand Wolfgang Wagner vor Ort.

Mit Bürgermeistern im Dialog

WWZ-BD trifft Stadtoberhäupter in Florianópolis, Blumenau und Pomerode

Vor welchen Herausforderungen stehen die Bürgermeister in brasilianischen Großstädten wie Florianópolis und Blumenau? Welches sind die wichtigsten kommunalen Themen in einer Kleinstadt wie Pomerode? Womit kann Beitrag das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) mit seiner Expertise, können seine Mitglieds- und Partnerunternehmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen beitragen? Darum ging es im November und Dezember 2025 bei den Treffen einer WWZ-Delegation mit den Oberbürgermeistern von Santa Catarinas Hauptstadt Florianópolis (550.000 Einwohner) und Blumenau, mit rund 400.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Bundesstaats, sowie der 35.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Pomerode.


Treffen in Florianópolis mit Oberbürgermeister Topázio Neto (MItte)

Florianópolis ist nach den Worten von Oberbürgermeister Topázio Neto ein dynamisch wachsender Wirtschaftsstandort mit Schwerpunkt auf dem Dienstleistungssektor. Die Stadt und ihre Umgebung sind ein Magnet für Touristen aus Brasilien, dessen Nachbarländern sowie der ganzen Welt. Florianópolis zählt in Brasilien zu den Großstädten mit der höchsten Lebensqualität und der geringsten Kriminalitätsrate. Neben der Verbesserung der innerstädtischen Verkehrssituation beschäftigen den Oberbürgermeister vor allem Themen wie die Müllverarbeitung und -entsorgung sowie die Verbesserung der Betreuung pflegebedürftiger Einwohner der Stadt. Hier würde man gern auf die Erfahrungen des WWZ-BD und seiner Partner zurückgreifen. Ein weiteres Thema des Gesprächs war der Schutz der kritischen Infrastruktur in der Kommune, wozu der geschäftsführende Vizepräsident des WWZ-BD, Hans-Dieter Beuthan, über das weltweit einzigartige Know-how eines Berliner Mitgliedsunternehmens des WWZ-BD berichtete.

 
Die WWZ-Delegation zu Besuch bei Oberbürgermeister Egídio Ferrari (2.v.l.) und Sylvio Zimmermann, Stadtdezernent für Kultur und internationale Beziehungen (2.v.r.)

Im Gespräch mit Blumenaus Oberbürgermeister Egídio Ferrari informierte WWZ-Vizepräsident Beuthan über die kürzlich geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der Regionalen Universität Blumenau (FURB) und der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg Erlangen (FAU), die von der Blumenau-Niesel-Stiftung – einem engen Partner des WWZ-BD – unterstützt und begleitet wird. Während des Treffens im Blumenauer Rathaus wurde auch über konkrete Schritte zur Umsetzung eines Partnerschaftsvertrags zwischen der Stadt Blumenau und dem Landkreis Vorpommern Greifswald gesprochen. So ist im Rahmen dieser vom WWZ-BD initiierten Partnerschaft unter anderem die Unterstützung des Deutsch-Unterrichts in Blumenau sowie eine Zusammenarbeit bei der Qualifizierung von Fachkräften in den Bereichen Gastronomie und Pflege vorgesehen.


In Pomerode wurde die WWZ-Delegation von Bürgermeister Rafael Ramthun (4.v.r.) und Kommunalpolitikern begrüßt 

In Pomerode hat sich das WWZ-BD in der Vergangenheit unter anderem beim Zustandekommen einer Städtepartnerschaft mit Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern engagiert. Wie die Städtepartnerschaften mit Torgelow und Greifswald mit neuem Leben erfüllt werden können, war deshalb eines der Themen mit Pomerodes Bürgermeister Rafael Ramthun und Kommunalpolitkern des Ortes, in dem zahlreiche Nachfahren deutscher Einwanderer wohnen. In Pomerode haben einerseits bedeutende Firmen wie Netzsch und Bosch Rexroth ihren Sitz, zugleich ist die Stadt mit ihren Traditionen ein große Attraktion für Touristen aus dem In- und Ausland. Deshalb steht auch die Tourismusförderung in Pomerode auf der Agenda der Kommunalpolitik. Das WWZ-BD werde sich auch weiterhin für die Erhaltung alter handwerklicher Traditionen in Pomerode einsetzen, versicherte Hans-Dieter Beuthan. So werde das WWZ-BD im Jahr 2026 den Workshop eines Kunsthandwerkers aus dem Erzgebirge in Pomerode unterstützen.

Zur WWZ-Delegation in Brasilien gehörten neben dem geschäftsführenden Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan auch Vorstandsmitglied Christian Kutza, Geschäftsführer des Berliner Technologieunternehmens FOC – fibre optical components GmbH, und Wolfgang Wagner, Mitglied des Vorstands und Leiter der WWZ-Geschäftsstelle in Berlin.

 

Green Rio Summit: WWZ-BD mit positiver Bilanz

Konstruktive Messegespräche und ein vielbeachteter Vortrag vor dem Kongresspublikum sorgen für eine positive Bilanz der Teilnahme des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) am GREEN RIO SUMMIT 2025 in Rio de Janeiro. Insbesondere der im Rahmen des deutsch-brasilianischen Workshops gehaltene Vortrag von WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan zum Thema „CO2-neutraler Technologietransfer für kritische Infrastrukturen” stieß beim brasilianischen Publikum auf großes Interesse. In der Messehalle an der Marina da Glória trafen sich Hans-Dieter Beuthan und WWZ-Vorstandsmitglied Christian Kutza, CEO des Technologieunternehmens FOC – fibre optical components GmbH, zwischen dem 27. und 29. Oktober mit zahlreichen brasilianischen Ausstellern und Messebesuchern – darunter von Unternehmen wie Sonda und Telekom. Dabei standen Themen wie das Monitoring von Glasfasernetzwerken und kritischer Infrastruktur und dessen Bedeutung für den brasilianischen Markt im Fokus.

Das WWZ-BD nimmt seit einigen Jahren an dem Messe- und Kongress-Event GREEN RIO teil. Neben Hans-Dieter Beuthan und Christian Kutza gehörte 2025 auch WWZ-Vorstand Wolfgang Wagner zur Delegation in Rio de Janeiro. 


Hans-Dieter Beuthan bei seinem Vortrag in Rio de Janeiro

AHK Rio mit neuer Hauptgeschäftsführerin

Während ihres Aufenthaltes in Rio de Janeiro nahm die WWZ-Delegation am 28. Oktober auf Einladung der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer (AHK) an einer Benefiz-Gala im Hotel Sheraton teil. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der scheidende Hauptgeschäftsführer der AHK Rio de Janeiro, Hanno Erwes, für seine langjährigen und großen Verdienste um die deutsch-brasilianischen Wirtschaftsbeziehungen geehrt. Als seine Nachfolgerin und neue Hauptgeschäftsführerin begrüßten die Teilnehmer der Gala Frau Loana von Gavernitz Lima.

FUTURECOM Sao Paulo: Erfolgreiche Messeteilnahme
für FOC GmbH Berlin 

WWZ-Mitgliedsunternehmen auf führender Fachmesse Lateinamerikas

Für das im Technologiepark Berlin-Adlershof ansässige und global agierende Unternehmen FOC – fibre optical components GmbH war die Teilnahme an der diesjährigen FUTURECOM in São Paulo sehr erfolgreich. „Unser neues, skalierbares Monitoring-System zur Überwachung von Glasfaserkabeln und Infrastruktur hat auf der Messe bei zahlreichen Fachleuten großes Interesse gefunden“, bilanziert Christian Kutza, CEO der FOC GmbH. „Mit fünf Unternehmen haben wir bereits konkrete Schritte zur Entwicklung von Geschäftsbeziehungen vereinbart. Das ist für uns als deutsches Technologieunternehmen beim Markteintritt in Brasilien ein außerordentlich gutes Ergebnis.“

   
CEO Christian Kutza im Gespräch mit Messebesuchern / Foto: FOC

Präsentiert hat sich die FOC GmbH auf Lateinamerikas führender Fachmesse für Konnektivität und Innovation am Gemeinschaftsstand der ABEPREST – dem brasilianischen Unternehmensverband für Lösungen in Telekommunikation und Informatik. „Dieser Stand bot eine sichtbare und in Brasilien bekannte Plattform für Gespräche mit Netzbetreibern, Instituten und Experten zum Thema ‚Safety and Security‘ bei der Datenübertragung in Glasfasernetzen“, so Kutza. FOC GmbH und ABEPREST verbindet eine langjährige Kooperation.


Großes Interesse für den Vortrag zum Monitoring / Foto: FOC

Während der Messe stellte sich auch der neue Repräsentant von FOC do Brasil vor. Enzo Lipari Saisi hat nach einem einjährigen Zusatzstudium an der Hochschule Neubrandenburg und einem erfolgreichem Praktikum bei FOC in Berlin die Aufgabe übernommen, die Vertretung von FOC in Brasilien mit aufzubauen. Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne von der Hochschule Neubrandenburg: "Unsere Hochschule unterhält seit 2010 eine Partnerbeziehung zum Instituto Mauá de Tecnologia in Sao Pãulo. Wir haben jetzt in jedem Jahr ungefähr einen Austauschstudenten von dort bei uns in verschiedenen Studiengängen. Einen solchen Austauschstudenten, Enzo Lipari Saisi, habe ich vermittelt an die Firma FOC - fibre optical components GmbH in Berlin. Dieser Kontakt kam zustande auf Grund einer Anfrage seitens des WWZ-BD. Das ist doch ein schönes Beispiel für die Kooperation über Kontinente hinweg!"

          
Prof. Dr.-Ing. Heralt Schöne (Hochschule Neubrandenburg / links) und FOC-CEO Christian Kutza freuen sich über die erfolgreiche Kooperation und den neuen Mitarbeiter von FOC do Brasil, Enzo Lipari Saisi. 

Die FOC GmbH ist Mitglied des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD), ihr CEO Christian Kutza gehört seit 2023 dem Vorstand des Vereins an.

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