
Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen
Berlin – Santa Catarina – São Paulo
Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.
in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.
zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.
im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.
Workshops und Delegationsreisen.
Rechtsberatung und Finanzierungen.
Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...
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Unter Leitung von Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey weilt eine Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation der deutschen Hauptstadt in dieser Woche in Brasilien. Besuchsstationen sind Rio de Janeiro und São Paulo. Ziel der Reise ist es laut Senatsverwaltung, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Brasilien auszubauen, neue Marktchancen für Berliner Unternehmen zu erschließen und die Internationalisierung Berlins voranzutreiben. Brasilien sei als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas für Berlin von strategischer Bedeutung.
Brasilien zähle mit rund 213 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zu den wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit. Das Land gewinne für Berlin zunehmend an Bedeutung, „insbesondere in Bereichen wie Digitalisierung, GreenTech, DeepTech, AI, FinTech, HealthTech und Kreativwirtschaft“. „Unsere Delegationsreise soll weitere Türen öffnen: für neue Märkte, neue Kooperationen und mehr internationale Sichtbarkeit des Innovationsstandorts Berlin“, so Giffey.
Die Delegation besteht aus 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsförderung. Darunter ist auch das Berliner Technologie- und Produktionsunternehmen FOC - fibre optical components GmbH, das durch seinen Verantwortlichen für internationales Marketing, Hans-Dieter Beuthan, vertreten wird. Die FOC GmbH ist Mitglied im Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD). Organisiert wird die einwöchige Reise durch die IHK Berlin sowie die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer AHK.
Die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Hannover und die parallel veranstaltete Hannover Messe mit Partnerland Brasilien waren in mehrfacher Hinsicht Schauplätze bemerkenswerter Premieren. Zum einen wurden beide Veranstaltungen von Brasiliens Staatspräsident Luis Inácio Lula da Silva und Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnet. Das garantierte nicht nur hochkarätige Wirtschafts- und Politikdelegationen von beiden Seiten, sondern auch internationale Medienaufmerksamkeit. Darüber hinaus war die brasilianische Präsenz auf der Hannover Messe noch nie so groß wie in diesem Jahr. Südamerikas größtes Land präsentierte sich unter dem Motto „The Industry of Today“ als führende Industrienation mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Energiewende und grüne Technologien.
Auch für das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) waren die Tage von Hannover ganz besondere. Vertreter des WWZ-BD nahmen zum einen – wie schon seit mehr als 20 Jahren – an den wichtigsten Gremiensitzungen der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage teil. Zum anderen, das ist eine absolute Premiere, war der Verein zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand auf der größten Industriemesse der Welt präsent. Für einen nicht staatlich geförderten Verein eine echte Herausforderung.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Stand des WWZ-BD au der Hannover Messe 2026 - Foto: IHK/Drachevsky
Wir haben es gemeinsam gestemmt, sowohl an der Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Initiative für Agribusiness und Innovation, die in Berlin tagte, als auch an den bilateralen Wirtschaftstagen in Hannover und der Hannover Messe teilzunehmen. Bei diesen Veranstaltungen wurde das WWZ-BD – in unterschiedlichen Besetzungen – von den Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan und Milton Quadros, den Vorstandsmitgliedern Christian Kutza und Wolfgang Wagner sowie den WWZ-Mitgliedern Sylk Schneider und Uwe Hoffmann vertreten.
Kein Zufall war auch unsere Platzierung auf dem großen Messegelände. Wir waren Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, mit dem wir seit vielen Jahren durch verschiedene Projekte eng verbunden sind. An diesem Stand konnten wir zahlreiche Interessenten begrüßen, Unternehmer aus Brasilien und Deutschland, Repräsentanten von IHKs und AHKs sowie Politiker aus mehreren deutschen Bundesländern und aus Brasilien.
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Ministerpräsidentin des Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, an unserem Stand. WWZ-Vizepräsident Hans-Dieter Beuthan erinnerte an die Reise der damaligen Präsidentin des Bundesrates 2024 nach Brasilien, an der auch das WWZ-BD teilgenommen hatte. Er informierte die Ministerpräsidentin über neue Projekte des Vereins, darunter über die Kooperation mit dem Landkreis Vorpommern Greifswald und brasilianischen Partnern auf den Gebieten Gastronomie und Pflegedienstleistungen.
Starkes WWZ-Team in Hannover: Hans-Dieter Beuthan, Milton Quadros, Wolfgang Wagner, Sylk Schneider und Christian Kutza (v.r.n.l.) - Foto: IHK/Drachevsky
Unterm Strich können wir bilanzieren: Für das WWZ-BD waren die Tage in Hannover und Berlin ein voller Erfolg. Mit der Teilnahme an der Hannover Messe haben wir viele neue Kontakte gewonnen und neue Zielgruppen erreicht. Dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!
Doch ein bekannter Spruch der Messeleute lautet: „Nach der Messe ist vor der Messe.“ Deshalb heißt es jetzt, vereinbarte Projekte umzusetzen und neue Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Ab dem 19. April steht die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ganz im Zeichen Brasiliens. An diesem Tag starten nicht nur die 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage, sondern auch die Hannover Messe 2026 mit dem Partnerland Brasilien. Zur Eröffnung werden Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva und Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz sowie hochrangige Delegationen aus beiden Ländern erwartet. Im Verlaufe der Messetage finden auch die Deutsch-Brasilianischen Regierungskonsultationen statt.
Wie schon seit mehr als 20 Jahren nimmt das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) an dem bedeutenden bilateralen Wirtschaftstreffen teil. Das WWZ-BD hat dabei ein Mandat der Gemischten Kommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder und vertritt dort insbesondere die Interessen des deutschen Mittelstandes. An der Sitzung der Deutsch-Brasilianischen Initiative für Agribusiness und Innovation, die in diesem Jahr am 17. April in Berlin stattfindet, nehmen ebenfalls mehrere WWZ-Vertreter teil. Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum gehört zu den Gründungsmitgliedern dieses wichtigen Gremiums.
„In diesem Jahr sind wir auf der weltgrößten Industriemesse zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten“, informiert Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD. „Dort präsentieren wir während der Messetage unsere 25-jährige Expertise in den deutsch-brasilianischen Beziehungen. WWZ-Mitgliedsfirmen stellen ihr Leistungssprekturm vor, zum Beispiel auf dem Gebiet der Glasfasertechnologie.“ Interessenten aus Brasilien und Deutschland finden den WWZ-Stand in Halle 26 am Gemeinschaftstand des Landes Mecklenburg-Vorpommern (B69). Mit Mecklenburg-Vorpommern und seinen Unternehmern verbindet das WWZ-BD eine langjährige Partnerschaft.
An den Veranstaltungen in Hannover und Berlin nehmen für das WWZ-BD die WWZ-Vizepräsidenten Hans-Dieter Beuthan und Milton Quadros sowie die Vorstandsmitglieder Christian Kutza, CEO der FOC – fibre optical components GmbH, und Wolfgang Wagner teil.
Mehr zu den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen unter: Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage
Mehr zur Hannover Messe: HANNOVER MESSE
Im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina finden kleine und mittelständische Firmen günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen vor. Dies gelte auch für den Markteintritt deutscher Unternehmen, betonte Paulo Bornhausen, Landesminister für Auswärtige Angelegenheiten und strategische Projekte, am 4. Dezember 2025 bei einem Treffen mit einer Delegation des WWZ-BD in Florianópolis. Dabei würde Santa Catarina nicht nur mit „harten“ ökonomischen Kennziffern punkten, sondern auch mit „weichen“ Faktoren wie den deutschen Sprachkenntnissen eines Teils seiner Bevölkerung. Bornhausen äußerte sich hoffnungsvoll, dass die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens deutliche Erleichterungen für die Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland und den anderen Ländern der Europäischen Union bewirkt. Santa Catarina habe hier auf Landesebene schon einiges umgesetzt, was im nationalen Rahmen noch geregelt werden müsse.
Treffen mit Santa Catarinas Außenminister Paulo Bornhausen (2. v. l.) in Florianópolis
Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD), verwies auf die langjährigen und traditionellen Verbindungen mit Santa Catarina und berichtete über das Engagement des Vereins zur Förderung der bilateralen Beziehungen in Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalpolitik und Kultur. Ein Beispiel dafür sei die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landkreis Vorpommern Greifswald und der Stadt Blumenau in Santa Catarina, die mit Unterstützung des WWZ-BD realisiert wird. WWZ-Vorstandsmitglied Christian Kutza, CEO des Berliner Technologieunternehmens FOC – fibre optical components GmbH, informierte über innovative Lösungen der Firma für das Monitoring von Glasfasersystemen und kritischer Infrastruktur. Dafür gebe es auch in Brasilien Bedarf, was unter anderem zur Eröffnung eines FOC-Büros in São Paulo geführt habe.
Die deutschen Teilnehmer des Treffens verwiesen auf die im April 2026 stattfindende Hannover Messe, bei der Brasilien Partnerland ist. Parallel dazu würden sich mehrere Hundert Unternehmer beider Länder zu den 42. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen treffen. Damit ergebe sich auch Santa Catarina eine hervorragende Plattform, um sich als attraktiver Investitionsstandort zu präsentieren.
An dem Treffen nahmen von brasilianischer Seite außer Minister Bornhausen Vizeminister Emerson Pereira und Caroline Canale von InvestSC teil. Seitens des WWZ-BD war neben Hans-Dieter Beuthan und Christian Kutza der Leiter der Berliner WWZ-Geschäftsstelle Wolfgang Wagner vertreten.
Hans-Prayon, deutsch-brasilianischer Unternehmer, Honorarkonsul a.D. und Ehrenmitglied des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) ist am 29. März 2026 im Alter von 93 Jahren in Blumenau (Santa Catarina) verstorben. Als Urenkel des Gründers der Textilfirma Companhia Hering steht Prayon in einer Tradition herausragender Persönlichkeiten, die sich als Brückenbauer zwischen Brasilien und Deutschland verdient gemacht haben.
Foto: privat
Mit dem Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) war Hans Prayon seit der Vereinsgründung im Jahre 2000 eng verbunden. Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD: „In Hans Prayon hatten die Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland einen ihrer profiliertesten und engagiertesten Fürsprecher – einen wahrhaften Brückenbauer. Bis ins hohe Alter hat er sich für die Weiterentwicklung dieser Beziehungen eingesetzt – sowohl auf wirtschaftlichem als auch kulturellem Gebiet. Bei jeder vom WWZ-BD organisierten Delegationsreise, bei jedem Projekt konnten wir uns auf seinen Rat und seine Unterstützung bauen. Mich persönlich verbinden rund 40 Jahre Bekanntschaft mit Hans Prayon. Am Anfang war es eine professionelle Zusammenarbeit zwischen dem Honorarkonsul der BRD und dem Konsul der DDR, die auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basierte. Doch schon bald wurde eine enge Freundschaft daraus. Dafür bin ich sehr dankbar.“