Aktuelles


WWZ-Beitrag zu Wirtschaftsbeziehungen gewürdigt

36. Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage in Köln beendet – Nächstes Treffen im September 2019 in Natal

Seit rund zwei Jahrzehnten nimmt das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) am wichtigsten Wirtschaftstreffen beider Länder teil. Auch zu den 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen vom 24. bis 26. Juni 2018 in Köln war der Verein mit einer Delegation angereist. Die Präsenz in den Messehallen der Domstadt war für den Geschäftsführenden Vizepräsidenten des WWZ-BD, Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, und Vorstandsmitglied Wolfgang Wagner aber mehr als ein mehrtägiges Networking auf hohem Niveau. Hans-Dieter Beuthan: „Wir waren in allen wichtigen Meetings der Wirtschaftstage vertreten, haben vor allem zu den Sitzungen der Deutsch-Brasilianische Initiative für Agribusiness und Innovation und der Gemischten Wirtschaftskommission Brasilien–Deutschland wichtige Beiträge geleistet. Dies schlägt sich auch in den Protokollen dieser Meetings nieder, die den Regierungen beider Länder zugeleitet werden.“

So informierte der WWZ-Vizepräsident auf der 16. Sitzung der Agribusiness-Initiative über die beiden KfW/DEG-Projekte mit Beteiligung des WWZ-BD. Zum erfolgreichen Abschluss des Projektes Gasmarktstudie in Santa Catarina sagte Hans-Dieter Beuthan: „Diese Aktivitäten zeigen, dass auch in für Brasiliens Wirtschaft schwierigen Zeiten möglich ist, bilaterale Projekte zum Erfolg zu führen. Das WWZ-BD hat mit seinem bisherigen Engagement einen Beitrag zur Weiterentwicklung der brasilianischen Gesetzgebung auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien geleistet. Damit konnten Hemmnisse für Technologietransfer und Investitionen des deutschen Mittelstands auf den brasilianischen Markt beseitigt werden.“

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Visita à mais moderna sede da polícia no Brasil

Polícia Militar, proteção civil e bombeiros com estreita coordenação

[zur deutschen Fassung]

"Nosso centro de operações é o mais moderno do Brasil." É assim que o coronel Claudio Roberto Koglin, subcomandante-geral da Polícia Militar de Santa Catarina, descreve o centro de controle policial do estado no sul do Brasil. Durante a sua visita a Florianópolis no final de maio, o advogado Hans-Dieter Beuthan, Vice-Presidente executivo do WWZ-BD, se informou sobre a forma como a Sala de Situação da Polícia Militar está equipada e funcionando. O centro de controle não só é equipado com meios de comunicação de última geração, mas também está conectado com todos os carros e motocicletas de polícia através de smartphones e tablets. "Dessa forma, podemos chegar a cada um dos 10.463 policiais em nosso estado a qualquer momento e controlar as operações praticamente em tempo real", explica o coronel Koglin.

Colonel Koglin (dir.) e Hans-Dieter Beuthan na Sala da Situação

O executivo de 55 anos está no cargo desde fevereiro de 2018 e atribui grande importância ao trabalho em estreita colaboração com outras autoridades de segurança estado e do país. A qualidade desta cooperação muitas vezes foi vital, recentemente levada a um novo nível: nas imediações do centro de operações da polícia, um novo centro de controle de proteção civil começou a funcionar em maio. Seu equipamento inclui, entre outras coisas, tecnologia de monitoramento meteorológico de última geração. Não muito longe fica também o centro de controle da brigada de bombeiros militares, com a qual constantemente se sintoniza a situação. (Leia mais)

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Bedeutendes Wirtschaftstreffen in Köln

WWZ-BD nimmt an Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen 2018 in der Domstadt teil

Das wichtigste bilaterale Wirtschaftstreffen zwischen Deutschland und Brasilien findet in diesem Jahr in Köln statt. Veranstalter der 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage vom 24. bis 26. Juni 2018 sind der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und sein brasilianischer Partnerverband CNI. Unterstützt werden die diesjährigen Wirtschaftstage von der Stadt Köln und der AHK São Paulo.

Die brasilianische Wirtschaft ist wieder auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt. Nach einem BIP-Anstieg von etwa einem Prozent 2017 wird für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum bis zu drei Prozent erwartet. Die Übergangsregierung von Präsident Temer hat wichtige Reformen, wie zum Beispiel beim Arbeitsrecht, in Gang gesetzt. Weitere Maßnahmen wie insbesondere die Rentenreform stehen auf der Agenda. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Landes werden die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober sein.

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Erneuerbare Energien in Brasilien

Bei der Ausbildung wird jetzt „Gas gegeben“

Deutsch-brasilianisches Projekt zur Qualifizierung von Biogas-Experten erfolgreich gestartet

Uberlândia, 1. März 2018 – Beim deutsch-brasilianischen Kooperationsprojekt zur Ausbildung von Biogas-Experten wird jetzt im doppelten Sinne des Wortes „Gas gegeben“. Während für 27 künftige Dozenten und Trainer derzeit in Uberlândia (Bundesstaat Minas Gerais) die zweite Präsenzphase läuft, kommt parallel dazu der Aufbau einer landesweiten E-Learning-Plattform zu Thema Biogas zügig voran. In diesem Monat startet außerdem das „Repowering“ einer Biogasanlage im Bundesstaat Paraná, die in der abschließenden Praxisphase für Test- und Ausbildungszwecke genutzt wird.

Für diese neue Qualität bilateraler Zusammenarbeit sorgen die ME-LE Energietechnik GmbH aus Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern), das brasilianische Bildungsministerium und der Nationale Ausbildungsdienst für die Industrie (SENAI). Partner von deutscher Seite sind außerdem die KfW-Tochter Deutsche Entwicklungsgesellschaft (DEG) und das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) e.V. Für den Ausbildungsteil des Projekts zeichnet die ME-LE Akademie verantwortlich.

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CERTI zu Besuch in Berlin

Kooperationen zwischen Hightech-Firmen geplant

Dieser Besuch in der WWZ-Geschäftsstelle war keiner der üblichen Höflichkeitsbesuche. In dem Gespräch Mitte März zwischen Manuel Steidle, Direktor für Mechantronics der Referenzzentren für innovative Technologien (CERTI) von Santa Catarina, und Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, ging es ganz konkret um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern. Wie die aussehen können, wurde noch im Verlaufe des Aufenthaltes von Manuel Steidle in Berlin deutlich. So besuchten Hans-Dieter Beuthan und der CERTI-Direktor zum Beispiel das Hightech-Unternehmen für faseroptische Komponenten FOC in Berlin-Adlershof.


Manuel Steidle (links) zu Besuch beim WWZ-BD

„Wir unterstützen Marktansiedlungen von deutschen Mittelständlern in Südbrasilien“, betont Hans-Dieter Beuthan. „Dabei sehen wir in CERTI mit seiner technologischen Kompetenz und seiner profunden Kenntnis der brasilianischen Förderinstrumente einen wichtigen Partner.“

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IHK Neubrandenburg: Brasiliens Süden interessant für mittelständische Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern

WWZ-BD präsentiert Brasilien-Expertise auf dem IHK-Ländertag

Mit der brasilianischen Wirtschaft geht es wieder aufwärts. Das war der Tenor des Ländersprechtags Brasilien der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am 25. Januar 2018. „Ein Ende der dreijährigen Wirtschaftsrezession ist abzusehen“, sagte Dietmar Sukop, stellvertretender Geschäftsführer der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Porto Alegre. Indikatoren dafür sind ein leichtes BIP-Wachstum im vergangenen Jahr, eine sinkende Inflationsrate, fallende Zinsen und eine langsam rückgängige Arbeitslosigkeit. Der Außenhandel kommt wieder in Schwung und die Verbrauchernachfrage steigt.

Wie aus der entsprechenden Pressemitteilung der IHK Neubrandenburg weiter hervorgeht, könnte vor allem der Süden Brasiliens für mittelständische Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern interessant werden. Sie finden dort Unternehmen ähnlicher Größe und eine Reihe von Branchen, die auch hier stark vertreten sind wie Medizintechnik, Biogas, Umwelttechnik, Recycling und Altlastensanierung.

Hinzu kommen die gemeinsamen kulturellen Wurzeln und eine damit verbundene europäische Geschäftskultur, die am Ende des 19. Jahrhunderts durch pommersche Auswanderer nach Brasilien getragen wurden. „Wir fühlen uns der Mentalität sehr nah“, betonte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg und führte weiter aus: „Wir sind mehrfach darauf hingewiesen worden, die Kontakte nach Brasilien auf keinen Fall abbrechen zu lassen.“

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Wir sind mit Büros vertreten in Berlin und Santa Catarina