• Ihr Partner für deutsch-brasilianische Beziehungen

    Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland e. V. / Centro Empresarial e Centífico Brasil-Alemanha
    Berlin – Santa Catarina – São Paulo

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland e.V. (WWZ – BD) engagiert sich seit 20 Jahren für die Förderung der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern - insbesondere in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung, in der Berufsausbildung sowie im Umweltschutz mit einem nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Markeintritts-Chancen für den deutschen Mittelstand.

Wir unterstützen
und beraten

in allen wichtigen Fragen der bilateralen Beziehungen, beim Eintritt in den deutschen/brasilianischen Markt und bei der Repräsentanz von Firmen in Brasilien bzw. Deutschland.

Wir stellen
Kontakte her

zu Wirtschaft und Politik, potenziellen Kunden, Industrieverbänden, Regulierungsbehörden sowie Universitäten.

Wir entwickeln
bilaterale Projekte

im Bereich erneuerbare Energien, Wissenschaft und Kultur sowie Sport.

Wir organisieren

Workshops und Delegationsreisen.

Wir vermitteln

Rechtsberatung und Finanzierungen.

Ihre Vorteile als Mitglied

Wir helfen und unterstützen Sie beim Markteintritt

Welche Vorteile Sie als Mitglied des WWZ - BD erwarten können ...


"Sprechen Sie mit uns über Ihre Ziele, Chancen und Wünsche! Unverbindliches Kennenlernen - Gespräch vereinbaren, gern auch telefonisch oder per Videokonferenz!"

Aktuelles


Weichenstellungen für 2021

Hybrides Strategiemeeting beim WWZ-BD

Ein „hybrides“ Strategiemeeting hat es in der mehr als 20-jährigen Geschichte des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) noch nicht gegeben. Doch Corona wirbelt so manches durcheinander – auch traditionelle Veranstaltungsformate. Deshalb waren am 10. September auch nur drei Vorstandsmitglieder in Berlin physisch präsent, während die anderen per Zoom oder Telefon zugeschaltet wurden. „Seit Anfang April arbeiten wir vorwiegend aus dem Home Office“, beschreibt RA Hans-Dieter Beuthan, Geschäftsführender Vizepräsident des WWZ-BD, die Lage. „Unsere Kontakte mit Brasilien haben wir im Wesentlichen durch Videokonferenzen über Zoom und Skype, Telefonate sowie E-Mails gepflegt und aufrechterhalten. Online-Meetings sind uns also bestens vertraut.“

In Berlin waren am 2. Oktober Hans-Dieter Beuthan, Wolfgang Wagner und Thomas Winter (v.l.n.r.) dabei ...

Am 2. September ist die Berliner Geschäftsstelle des Vereins wieder in die Präsenzphase gestartet. In den Beziehungen zu Partnern und Projekten in Deutschland und Brasilien kann so noch mehr „Gas“ gegeben werden. Im Mittelpunkt des Berliner Strategiemeetings stand dann auch, die Weichen für die nächsten vier Monate und das Jahr 2021 zu stellen.

... und am 8. Oktober in Greifswald auch Gerold Jürgens, Vorstandsmitglied des WWZ-BD, und Präsident des Unternehmerverbandes Vorpommern. (2.v.r.)

Dabei waren sich die Teilnehmer einig, der seit vielen Jahren erfolgreich geförderte Technologietransfer auf dem Gebiet Biogas / Biomethan bleibt weiterhin ein inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeit. Er wird in nächster Zeit noch mit dem Thema Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung ergänzt. Die traditionell engen Beziehungen zu Landwirtschaft und Tierzucht finden mit einem Projekt zur Tiergesundheit ihre Fortsetzung. Darüber hinaus unterstützt das WWZ-BD bilaterale Gespräche über eine Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit bei der Datenübertragung. Unternehmerreisen sowie weitere Delegationsreisen sind ebenfalls wieder geplant.

Stabile Grundlage für die neuen Akzentsetzungen sind die erfolgreich realisierten Vorhaben der vergangenen Jahre: Mit dem Bau und Betrieb der ersten Pilotanlage für die Biogasgewinnung auf Basis deutscher Umwelttechnologie in Pomerode (Santa Catarina) - Ergebnis eines geförderten Projekts der KfW / DEG - wurden Voraussetzungen für einen nachhaltigen Know-how-Transfer geschaffen, von dem wesentlich auch deutsche Mittelständler profitieren. Einen deutlichen Schub erhielt die Gewinnung von Biogas und Biomethan durch die Zertifizierung neuer Substrate. Hier zahlte sich die enge Zusammenarbeit des WWZ-BD mit der nationalen Regulierungsbehörde ANP und weiteren brasilianischen Partnern aus. In diesen Kontext gehört auch die erste deutsch-brasilianische Kooperation bei der Ausbildung von Biogas-Experten, zu deren Erfolg das WWZ-BD beigetragen hat.

Seine Erfahrungen bei der erfolgreichen Realisierung solcher Projekte wird das WWZ-BD bei den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen 2021 einbringen. Dabei kommt den Sitzungen der Deutsch-Brasilianischen Gemischten Kommission und der gemeinsamen Initiative für Zusammenarbeit in Agribusiness und Innovation besondere Bedeutung zu. Nach der Corona bedingten Absage der Wirtschaftstage 2020 findet dieses bedeutende Treffen im nächsten Jahr wieder in Brasilien statt.

Im kommenden Jahr wird das WWZ-BD sein umfangreiches Netzwerk weiter pflegen und ausbauen. Zu den langjährigen Partnern zählen mehrere Bundesministerien in Brasília, der nationale Industrieverband CNI sowie seine Gliederungen in den Bundesstaaten, Bundes- und Landesvertretungen des Ausbildungsdienstes für die Industrie SENAI, die nationale Regulierungsbehörde für Erdöl, Erdgas und Biokraftstoffe ANP, das Internationale Zentrum für Biogas CIBIOGÁS, große Forschungseinrichtungen wie CERTI in Florianópolis sowie zahlreiche Universitäten. Gute Kontakte gibt es zu Politik und Wirtschaft in Bundesstaaten wie São Paulo, Rio de Janeiro, Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul. Seit seiner Gründung pflegt das WWZ-BD eine enge Zusammenarbeit mit den Vertretungen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer.

Obwohl der thematische Fokus der Arbeit des Vereins weiterhin auf der Förderung der Wirtschafts- und Wissenschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern liegt, wird er sich auch künftig auf kulturellem Gebiet engagieren. So beteiligt sich das WWZ-BD unter anderem an den Vorbereitungen zum 200. Geburtstag des Biologen Fritz Müller, der in Brasilien wirkte und einen intensiven Briefwechsel mit seinem bedeutenden Kollegen Charles Darwin pflegte.

Zu Beginn des Meetings hatten die Teilnehmer ihres Vorstandsmitgliedes Gerd Medger gedacht. Der Mitgründer des WWZ-BD war vor kurzem im Alter von 72 Jahren in Dresden verstorben

Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage für 2020 abgesagt - Nächstes Treffen 2021 in Brasilien

Die für den 26. bis 28. August in München geplanten 38. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage sind abgesagt. Das hat der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) in Berlin mitgeteilt, der das bedeutendste Wirtschaftstreffen beider Länder gemeinsam mit dem brasilianischen Partnerverband CNI veranstaltet. Begründet wurde die Absage mit „der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie, den Maßgaben zur Einschränkung der weiteren Ausbreitung des Virus sowie auch den aktuellen Reiseeinschränkungen zwischen Deutschland und Brasilien“. Der BDI kündigte zugleich an, dass die nächsten Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage im kommenden Jahr in Brasilien stattfinden werden.

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland nimmt seit rund 20 Jahren an diesem wichtigen Treffen teil und gestaltet es in Gremien wie der Deutsch-Brasilianische Initiative für Agribusiness und Innovation sowie der Gemischten Wirtschaftskommission aktiv mit. Über die Vorbereitungen für die nächsten Wirtschaftstage halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Zum Wohle von Menschen und Tieren - Neue bilaterale Initiative für Wissenschaft und Mittelstand

WWZ-BD koordiniert deutsch-brasilianische Zusammenarbeit in Veterinärmedizin

Seit sieben Jahren sind brasilianische Tierärzte und Studierende regelmäßig an der Klinik für Klauentiere der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig zu Gast. In dieser deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit geht es jetzt um den nächsten Schritt, der in Kooperation mit dem Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien – Deutschland (WWZ-BD) e.V. gegangen wird, – eine Empfehlung der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Qualifikation der brasilianischen Partner auf den Gebieten Lebensmittelsicherheit, Lebensmittelkennzeichnung, Tiergesundheitsmanagement etc. Dabei geht es zunächst um die Fort- und Weiterbildung von Hochschullehrern und Nachwuchswissenschaftlern aus Brasilien an deutschen Fakultäten dieses Fachgebiets. Die in Deutschland geschulten brasilianischen Experten gehen dann als Multiplikatoren nach Brasilien zurück. Dort soll ein Kompetenzzentrum zu diesen hochaktuellen Themen aufgebaut werden, das von einem der in Deutschland qualifizierten Spezialisten geleitet und koordiniert wird.

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Brasilien testet fünf Impfstoffe gegen Coronavirus

Verhandlungen über Technologietransfer mit Großbritannien und Russland - Produktionsstart von Impfstoff für Dezember 2020 geplant

Von den sieben weltweit am weitesten in der Entwicklung fortgeschrittenen Impfstoffen gegen Covid-19 werden derzeit fünf in Brasilien getestet. Die brasilianische Nationale Behörde für Gesundheitsüberwachung Anvisa (Agência Nacional de Vigilância Sanitária) gab am 18. August die Genehmigung für Tests der dritten Stufe des Antigens „Ad26.COV2.S“ bekannt, das vom belgischen Pharmaunternehmen Janssen Pharmaceuticals der Johnson & Johnson-Gruppe entwickelt wurde. An den Tests nehmen 7.000 Freiwillige über 18 Jahre in sieben brasilianischen Bundesstaaten teil.

Am 12. August hatte der Bundesstaat Paraná mit Russland ein Abkommen geschlossen, um bei der Entwicklung von Tests auf Covid-19 und bei der Produktion eines Impfstoffs zusammenarbeiten. Brasilianischen Medien zufolge, solle auch über einen Technologie-Transfer mit Russland verhandelt werden. Damit der russische Corona-Impfstoff „Sputnik V“ angewendet werden kann, muss die Impfung – wie vorherige Tests in der Bevölkerung – den Vorschriften der brasilianischen Überwachungsbehörde Anvisa entsprechen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich derzeit sechs Impfstoffe gegen Covid-19 in Phase 3 der Tests am Menschen, dem letzten Schritt vor der Zulassung. Als den „fortschrittlichsten“ bezeichnet die WHO den Impfstoff der Universität Oxford und von AstraZeneca Life Science (Vereinigtes Königreich). Er wird derzeit an 5.000 Freiwilligen in São Paulo, Rio de Janeiro und Salvador getestet.

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Auch in Zeiten von Corona: WWZ-BD Ansprechpartner für Brasilien

Ein Virus geht um die Welt. Neben China, den USA, Italien und Spanien leiden auch viele Menschen in Deutschland und Brasilien unter dem Coronavirus. Stand 29. März 2020 gab es in Brasilien bereits 4.000 Infizierte und 114 Todesopfer – Tendenz steigend. Bezogen auf die Anzahl der Infektionen sind die Bundesstaaten São Paulo und Rio de Janeiro am stärksten betroffen.

Die AHK São Paulo schätzt ein, dass die Pandemie bedeutende Auswirkungen auf die brasilianische Wirtschaft haben wird, auch wenn derzeit noch unklar ist, wie schwerwiegend diese tatsächlich sein werden. Aktuelle Informationen auf https://www.ahkbrasilien.com.br/de/

Die durch das Coronavirus hervorgerufene Situation geht auch an der Arbeit des Wirtschafts- und WissenschaftsZentrums Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) nicht spurlos vorbei. So mussten wir zwei lange geplante und bereits detailliert durch uns vorbereitete Geschäftsreisen mit Unternehmern nach Brasilien kurzfristig absagen. Wie viele unserer brasilianischen Partner ist das WWZ-BD zum Home Office übergegangen.

Doch auch unter erschwerten Bedingungen stehen wir mit unseren Partnern über E-Mail, Telefon oder Skype in regelmäßigem Kontakt. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten können wir sagen, dass sich beide Seiten gut an die neue Situation angepasst haben und sich unser – über viele Jahre erfolgreich aufgebautes Netzwerk – gerade auch in der Krise bewährt.

Für unsere Vereinsmitglieder und Kooperationspartner in Deutschland sind wir ebenfalls weiter ansprechbar, informieren über die aktuelle Situation in Brasilien und stellen das in mehr als 20 Jahren erworbene Know-how zu den bilateralen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen weiter zur Verfügung.

Wir versichern, dass das WWZ-BD – sobald es die gesundheitliche und wirtschaftliche Situation in beiden Ländern ermöglicht – seine Aktivitäten zum Wohle der deutsch-brasilianischen Beziehungen schnell wieder „hochfahren“ wird. Die Grundlagen schaffen wir bereits jetzt dafür.

Wir wünschen Ihnen erst einmal viel Kraft für die nächsten Tage und Wochen. Bleiben Sie gesund!

Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan

Geschäftsführender Vizepräsident
Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum
Brasilien-Deutschland e.V. 

 

Sein Gründermut ist Ansporn

Brasilianische Großstadt feiert 200. Geburtstag von Dr. Blumenau –
Vizepräsident Beuthan vertritt WWZ-BD und Urenkelin des Stadtgründers

Die brasilianische Großstadt Blumenau begeht am 26. Dezember dieses Jahres den 200. Geburtstag ihres Stadtgründers. Der aus Hasselfelde im Harz stammende Dr. Hermann Bruno Otto Blumenau gründete am 2. September 1850 mit insgesamt 17 deutschen Kolonisten im Tal d es Itajaí-Açu-Flusses die Kolonie „Blumenau“. 169 Jahre später zählt die Stadt im Bundesstaat Santa Catarina mehr als 350.000 Einwohner. Der Tag der Stadtgründung wird traditionell mit einer Festsitzung, einem Festumzug, der Kranzniederlegung im Mausoleum Dr. Blumenau sowie zahlreichen weiteren Veranstaltungen begangen. Das war auch am 2. September 2019 so. Der ein paar Monate später anstehende 200. Geburtstag des Stadtgründers wurde dabei gleich mit gefeiert.

Das Wirtschafts- und WissenschaftsZentrum Brasilien-Deutschland (WWZ-BD) war in Blumenau durch seinen Geschäftsführenden Vizepräsidenten, Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, präsent. Das umfangreiche Festprogramm begann am frühen Morgen des 2. September mit einer Zeremonie im Mausoleum Dr. Blumenau. Hans-Dieter Beuthan übermittelte dabei die Grußworte von Jutta Blumenau-Niesel, der Urenkelin des Stadtgründers, und übergab an Bürgermeister Mário Hildebrandt ihr Geschenk: eine vergoldete Kopie des historischen Reliefs mit dem Bildnis von Dr. Blumenau.

Sessäo Solene da Assembleia Legislativa de Santa Catarina - Discurso Hans-Dieter Beuthan [PDF, 4 MB]

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